und SIE erregt mich doch!

truse-plakatMeine Lust ist jung und meine Wut erst recht, ohne Erregung stürben wir aus – nicht nur biologisch. Dürfen wir die Schöpfung den Religiösen überlassen, die Moral den Humorlosen und die Satire den Politikern? Nein. Können wir die Grundlagenforschung in die Hände von Bestsellerautoren legen, die Philosophie ans Marketing abtreten, die Erotik dem Internet überantworten, das Geld den Banken, die Kultur den Stadionsprechern und die Liebe den Gewerbetreibenden? Nein.

„und SIE erregt mich doch!“ nennt Thomas Reis sein neues Kabarettprogramm. Aber wer ist denn „SIE“? Die Frau an sich oder doch nur die Merkel? Die Erde oder die Utopie? Oder gar die Liebe? Ja, es geht um die Liebe, denn die erregt uns doch, immer wieder. Die Liebe ist ein immerwährend sich trotzig erneuerndes „dennoch“. Die Liebe ist so mächtig, aber warum existieren Liebende so selten als Paar? „und SIE erregt mich doch!“ ist Kabarett über die Liebe zwischen Mensch und Welt, zwischen mir und Dir, zwischen Mann und Bier, Frau und Tier, Geld und Gier.

Nach Erfolgsprogrammen wie „Gibt’s ein Leben über 40?“ oder „Machen Frauen wirklich glücklich?“ bohrt Thomas Reis erneut nach dem Sinn des Alltäglichen und findet dabei jede Menge Lug und Trug und haarsträubenden Unfug. Das Resultat ist eine perfekte Mischung aus Alltagskabarett und philosophischen Sentenzen, die ihm volle Säle und gefeierte TV-Auftritte beschert.

Regie führte Joe Knipp. Premiere war am 27. Februar 2013 in Freiburg.

„Er ist eine Klasse für sich, ein leuchtender Solitär im deutschen Kabarett. Sagen wir es klar und deutlich: Er ist der Beste… Unnachahmlich, mit welcher Schärfe, Dichte, Rasanz, Energie und Wortgewalt Thomas Reis den Theatersaal beherrscht… Nicht selten unbequem, aber das muss gutes Kabarett ja auch sein – und wir reden hier von brillantem Kabarett“, schrieb Hagen Haas über Thomas Reis im Bonner General-Anzeiger.

 

Hier finden Sie eine Besprechung.

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